Bilder aus Spielberg

Vorsitzender Hubert Stahl zieht Bilanz.

Die Gastwirtschaft Feiler platzte aus allen Nähten.

Selbst in der Küche mussten sich die Zuhörer einen Platz suchen.

Stellt sein Programm vor: Bürgermeister Josef Beimler.

Engagiert und temperamentvoll: Kreisrat Albert Nickl.

Rita Rosner aus Floß und Hans Maurer aus Georgenberg bewerben sich um den Kreistag.

Kreisrat Alois Weig möchte seine Arbeit im Kreistag fortsetzen.

Helmut Gollwitzer demonstriert eine Probeabstimmung im Internet.


Hier können Sie die Stimmzettel für die Kommunalwahlen am 2. März 2008 anschauen und zur Probe auch schon mal abstimmen:

"Bürgermeister Josef Beimler hat Chancen genutzt"

Fraktionssprecher Albert Nickl lobt auch die Arbeit von Kreisrat Alois Weig

Spielberg. Kein Platz mehr war zu bekommen in der Gastwirtschaft Feiler in Spielberg, als CSU-Vorsitzender Hubert Stahl zur dritten Wahlversammlung die Spielberger und viele Mandatsträger begrüßte. Selbst in der Wirtsküche mussten die Zuhörer Platz suchen. Nach der Rede des Bürgermeisters Josef Beimler beleuchtete Kreisrat Albert Nickl die Ziele der CSU im Landkreis Neustadt.

Die Arbeit des Waldthurner Bürgermeisters finde allseits ungeteilte Zustimmung, nicht nur in den eigenen Reihen, so Vorsitzender Hubert Stahl in seinem Rechenschaftsbericht über die vergangene Wahlperiode. In Spielberg seien einige Wege- und Straßenbaumaßnahmen auf den Weg gebracht worden. Von Unwetter beschädigte Wege von Wampenhof nach Spielberg, von Spielberg nach Sandbachhöf und zum Humerberg könnten nach Aufschotterung und Profilierung wieder optimal genutzt werden. Besonders sei hierbei auf eine gute Entwässerung geachtet worden. Bei der Abwasserentsorgung setzte die Spielberger Bevölkerung nach dem Votum einer Bürgerversammlung eindeutig auf Kleinkläranlagen, einige Grundstückseigentümer hätten schon Anlagen errichtet.  Nur durch eine gesicherte Abwasserentsorgung sei eine Wohnbebebauung in den Ortsteilen möglich. Der Bocklradweg sei ein Erfolgsschlager geworden, auch von Spielberg aus könne die Trasse bequem über Grafenreuth erreicht werden. Nach Oberbernrieth und Albersrieth könnten nun auch der Hauptort Waldthurn und die übrigen Ortsteile in den Genuss von Dorferneuerungsmaßnahmen kommen. Hinter der erfolgreichen Arbeit stünden Köpfe, an vorderste Linie Bürgermeister Josef Beimler und das engagierte CSU-Team. Deren Ideen und Initiativen hätten Waldthurn nach vorne gebracht. 

Bürgermeister Josef Beimler möchte bei seiner erfolgreichen Arbeit weiterhin auf das Miteinander und das Engagement aller Bürgerinnen und Bürger setzen. In Spielberg seien noch einige Projekte auf seinem Wunschzettel. Die Sanierung von Gemeindeverbindungsstraßen von Spielberg nach Wampenhof, nach Sandbachhöf und Gemeinde übergreifend nach Höfen könnte nach Zusage von Fördermitteln in Angriff genommen werden. Der Löschweiher in Woppenrieth erfülle mangels ausreichendem Zufluss nicht mehr seine Funktion. Zur Sicherung des Brandschutzes müssten die Abgabeschächte in Woppenrieth und Goldbrunn nach Einbau kleinerer Zähler durch die Steinwaldgruppe umgerüstet werden. Spielberg sei ein Dorf mit Zukunft mit einem intakten Vereinsleben, gesunden Gewerbebetrieben, mit einer eigenen kleinen Kirche und zwei Wirtshäusern. Er möchte sich weiterhin mit aller Kraft für die Belange der schönen Marktgemeinde Waldthurn einsetzen, weshalb er um die Verlängerung des Mandats am 2. März 2008 bitte. 

Hubert Stahl stellte die 28 CSU-Kandidaten zur Marktratswahl vor. Er bezeichnete die Liste als ausgewogen, die alle Ortsteile der Gemeinde repräsentiere. Mit einem Durchschnittsalter von knapp 43 Jahren habe das Team Zukunft.

Temperamentvoll umriss Kreisrat Albert Nickl als Gastredner die Kreispolitik. Finanziell stehe der Landkreis nach erfolgreicher Umstrukturierung der Krankenhäuser wieder auf stabileren Füßen. Substantielle Investitionen stünden im Bildungswesen an, viele Millionen Euros würden in die kreiseigenen Schulen gesteckt. Der Landkreis Neustadt stehe unter Landrat Simon Wittmann gut da, er sei mit den vielen Gewerbebetrieben der Motor der nördlichen Oberpfalz. MdB Albert Rupprecht kümmere sich intensiv um seine Heimat und die einheimische Wirtschaft. Die CSU setze auf nachwachsende Energieträger, hier seien schon grundlegende Konzepte auf dem Weg gebracht worden. Die Arbeit des Waldthurner Bürgermeisters und der CSU Waldthurn könne sich sehen lassen. Josef Beimler gehe auf die Leute zu und sei ein Schlitzohr, wenn es um die Interessen der Marktgemeinde gehe. Kreisrat Alois Weig zollte er ein großes Lob für die fleißige Mitarbeit im Kreistag und in der Fraktion. Viele Ideen und Initiativen seien durch ihn eingebracht worden.

Die Kreistagskandidaten Rita Rosner (Floß), Johann Maurer (Georgenberg) und Alois Weig (Waldthurn) nutzten die Gelegenheit zu einer kurzen Vorstellung.

In der Diskussion wurden die Fragen von Alfons Gollwitzer nach den Gründen des Scheiterns des Kreisverkehrs an der Lennesriether Kreuzung von Hubert Stahl beantwortet. Das Projekt hätte nicht realisiert werden können, da die dazu notwendigen Flächen nicht zur Verfügung gestanden hätten. Ein Nachhaken wegen des mitgeteilten Abbaus der Freileitungen im gesamten Gemeindegebiet konkretisierte Bürgermeister Josef Beimler. Mit den Freileitungen seien die 20-KV-Leitungen außerorts gemeint, das Netz mit geringeren Querschnitten in den Ortschaften selbst sei noch nicht überall verkabelt worden.