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MdL Georg Stahl: "Bürgermeister Josef Beimler lebt sein Amt!"Zustimmung für die bisherige Arbeit des Gemeindeoberhauptes allseits spürbarOberfahrenberg. Die zweite Wahlversammlung der CSU im Berggasthof Weig lockte viele Interessierte auf den Fahrenberg. Neben den Kandidaten der CSU und Bürgermeister Josef Beimler begrüßte Ortsvorsitzender Hubert Stahl Bewerber für den Kreistag, den Landtagsabgeordneten Georg Stahl aus Pirk sowie besonders die vielen Mitbürger aus den Bernriether Ortsteilen. Wie schon zuvor beim Auftakt in Waldthurn präsentierte Hubert Stahl zu Beginn der Veranstaltung einen sehens- und hörenswerten Bericht über die Arbeit der CSU in den letzten sechs Jahren. Für die Ortsteile rund um den Fahrenberg seien wie im übrigen Gemeindegebiet viele Maßnahmen in Angriff genommen worden. In Oberbernrieth habe ein vereinfachtes Dorferneuerungsverfahren Akzente zur Dorfverschönerung setzen können. Die umfangreichen Arbeiten, unter anderen die Sanierung der Ortsdurchgangsstraße, hätten rechtzeitig vor der großartigen 125-Jahr-Feier der Freiwilligen Feuerwehr Bernrieth beendet werden können. Die neue Gemeindeverbindungsstraße vom ehemaligen Schutzhaus nach Unterfahrenberg erleichtere die Winterdiensteinsätze und werde von den Anliegern sehr geschätzt. Die Auszeichnung der Ortschaft Oberbernrieth zum schönsten Dorf im Landkreis setze die erfolgreiche Geschichte des Wettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft - unser Dorf soll schöner werden" in der Marktgemeinde Waldthurn fort. Einige Wirtschaftswege rund um den Fahrenberg seien ebenfalls durch großzügige staatliche Förderungen hergerichtet worden, hierbei sei vor allem auf eine optimale Wasserführung geachtet worden. Zur Abwasserentsorgung hätten sich die Bernriether Bürger nach einer Informationsveranstaltung für die Errichtung von Kleinkläranlagen entschlossen. Bürgermeister Josef Beimler möchte seinen erfolgreichen Kurs einer zupackenden Kommunalpolitik fortsetzen (siehe ausführlichen Bericht zum Wahlkampfauftakt). Eingehend auf die nächsten Aufgaben für die Ortsteile Bernrieth unterstütze er den Wunsch der Bernriether nach Errichtung eines neuen Feuerwehrhauses. Notwendig seien die Staubfreimachung des Gemeindeverbindungsweges von der Staatsstraße nach Mangelsdorf und die Sanierung der Straße von Oberbernrieth nach Mangelsdorf. Erfreulich sei das Tourismusangebot in Bernrieth und auf dem Fahrenberg. Für die Marktgemeinde Waldthurn hätte in den vergangenen Jahren viel erreicht werden können. Die Wahl eines Landwirts und eines Metzgers in ein Bürgermeisteramt sei allen Unkenrufen zum Trotz doch nicht so schlecht für Waldthurn gewesen. Sein jetziges Wahlprogramm sei offensichtlich so attraktiv, dass dieses sogar von seinem Mitbewerber übernommen worden sei. Zu Dank verpflichtet sei er Altbürgermeister Franz Bergler, der mit seinen guten Verbindungen zu den Lokowitzern in Tschechien die Funktion eines "Außenministers" für Waldthurn ausübe. In ähnlicher Weise sei dem ehemaligen Seminarrektor Georg Schmidbauer aus Oberbernrieth für seine heimatkundliche Tätigkeit zu danken. Eine der ersten Maßnahmen für den neuen Marktgemeinderat sei in Anbetracht der demographischen Entwicklung die Weichenstellung für eine verstärkte Wohnbebauung in Waldthurn. Waldthurn könne alles bieten, was für eine lebendige Gemeinde wichtig ist. Der Stärkung des ländlichen Raumes um eine wirtschaftsstarke Stadt Weiden redete er leidenschaftlich das Wort. Den Ausführungen des Bürgermeisters folgte die Vorstellung der 28 CSU-Kandidaten zur Marktratswahl durch Vorsitzenden Hubert Stahl. Er bezeichnete die Liste als ausgewogen, die alle Ortsteile der Gemeinde repräsentiere. Mit einem Durchschnittsalter von knapp 43 Jahren habe das Team Zukunft. MdL Georg Stahl plauderte aus seinen reichen kommunalpolitischen Nähkästchen, wobei er sich vor allem der Schulpolitik widmete. Als ehemaliger Bürgermeister von Pirk und als langjähriges Abgeordneter des Bayerischen Landtages wisse er um die Wichtigkeit guter Kontakte zu den überörtlichen Mandatsträgern. Bürgermeister Josef Beimler habe sehr geschickt und unnachahmlich hartnäckig die für eine erfolgreiche Kommunalpolitik notwendigen Kontakte gesucht und gefunden. "Teilweise habe er uns Abgeordnete direkt genervt", so der Vertreter des Landtags. Durch seine Hartnäckigkeit hätte er aber viele Gelder für die Marktgemeinde Waldthurn locker machen könne. In der Landespolitik werde weiterhin ein erfolgreicher Kurs gefahren. Durch das eiserne Sparprogramm der bayerischen Staatsregierung stünden nun vermehrt Gelder für Investitionen bereit, die vor allem der Bildung und der Wissenschaft sowie den Kommunen zu Gute kämen. Das Programm "Bayern 2020" werde vor allem den ländlichen Raum stärken. In der kurzen Diskussion wurde die Frage nach den Kosten der Trinkwasserversorgung durch die Steinwaldgruppe vom Bürgermeister erschöpfend beantwortet. Ein Mitbürger aus Bernrieth lobte die gute parteiübergreifende Zusammenarbeit in Waldthurn, "in Waldthurn werde halt noch miteinander gesprochen." Er wünsche sich den Erhalt der Schönheit in seiner Heimat, nicht naturgegebene landschaftliche Veränderungen seien nicht erwünscht. |