CSU Waldthurn möchte mit Bürgermeister Josef Beimler erfolgreiche Arbeit fortsetzen

Großer Andrang zum Wahlkampfauftakt im Gasthaus Lindner - 20 Kreistagskandidaten der CSU stellen sich vor

Waldthurn. Fast nicht mehr fassen konnte die Wirtsstube des Gasthauses Lindner in Waldthurn die vielen Gäste der Wahlversammlung der CSU Waldthurn. Ortsvorsitzender Hubert Stahl konnte hierzu neben 20 (!) Kandidaten für den Kreistag Landrat Simon Wittmann als Gastredner begrüßen. Von einer sehr erfolgreichen Bilanz in der vergangenen Wahlperiode sprach Hubert Stahl. Bürgermeister Josef Beimler möchte mit uneingeschränkter Energie seiner schönen Gemeinde für die nächsten 6 Jahre dienen. 

Zu Beginn der Wahlversammlung legte Ortsvorstand Hubert Stahl, multimedial unterstützt von Helmut Gollwitzer, Rechenschaft über die beeindruckende und erfolgreiche kommunalpolitische Arbeit der Waldthurner CSU in der ablaufenden Wahlperiode ab. Vieles sei in den letzten Jahren in Waldthurn angepackt worden. Zug um Zug würden gemeindliche Wege und Straßen saniert. Die ökologische Rückhaltung von Oberflächenwasser habe nicht nur Überschwemmungen in Waldthurn vergessen gemacht. Die damit verbundene Entlastung der Kläranlage habe kostenintensive Investitionen vermeiden helfen. Abwasserkonzepte seien in allen Ortsteilen auf den Weg gebracht worden. Durch Ausweitung der Schutzgebiete um den gemeindlichen Tiefbrunnen sei eine Reduzierung des Nitrateintrags in das Trinkwasser versucht worden. Über die Region hinaus beachtet sei die Luhe als wichtigster Vorfluter der Gemeinde mit staatlicher Hilfe im Ablauf der Kläranlage renaturiert worden. Gut angenommen wird von den Waldthurner Vereinen die neue Bauhofhalle. Die Zustimmung zum Bau des Bocklradweges zahle sich aus. Die Dorferneuerung habe endlich auch in der Marktgemeinde Fuß gefasst. Durch den Erwerb eines neuen und hochmodernen Löschfahrzeuges habe der Brandschutz wesentlich verbessert werden können. Für Gewerbsansiedlungen habe die CSU immer ein offenes Ohr. In den letzten Jahren seien Waldthurn rund 4 Millionen investiert worden. Durch die Beharrlichkeit des Bürgermeisters hätten 700.000.- € an Zuschüssen losgeeist werden können. Trotz schlechter öffentlicher Haushaltslage seien seit Amtsantritt des Bürgermeisters im Jahre 2002 rund eine halbe Million Euro an Schulden abgebaut worden. Die Marktgemeinde sei finanziell wieder handlungsfähig geworden.

Bürgermeister Josef Beimler strebt einen erneuten Auftrag durch den Wähler an. Besorgt zeigte sich das Gemeindeoberhaupt in seiner Wahlkampfrede über die demographische Entwicklung, die Auswirkungen auf die Kindertagesstätte und die Schule habe. Mit 10 Geburten im letzten Jahr müsse über eine geänderte Nutzungskonzeptionen der Gebäude zur Kinder- und Schülerbetreuung nachgedacht werden. In diesen Zusammenhang stehe auch der jetzige Standort des Rathauses in Frage. Erfreut zeigte sich Beimler über die vom neuen Ministerpräsidenten Günter Beckstein angekündigte Stärkung des ländlichen Raumes. So könne noch im Jahre 2008 mit der Dorferneuerung im Hauptort Waldthurn begonnen werden. Die Straßen- und Wegesanierung möchte er so erfolgreich wie bisher mit möglichst hohen Zuschüssen weiterführen. Der Erhalt des gemeindlichen Trinkwasserbrunnens am jetzigen Standort könne trotz ausgeweiteter Schutzmaßnahmen nicht garantiert werden. Sehr erfreulich für ihn sei das sich abzeichnende Ende der Ertüchtigung der Waldthurner Abwasserentsorgung. Durch die umfangreichen Regenrückhaltemaßnahmen und die beispielhafte Renaturierung der Luhe wäre nun die langfristige Betriebserlaubnis der Kläranlage gesichert. Die Schätzkosten für die Klaranlagensanierung hätten nicht nur eingehalten werden können, der Beitragszahler darf sogar auf eine teilweise Rückzahlung seiner Vorausleistungen hoffen. Der gemeindliche Brandschutz sei in allen Ortsteilen auf hohem Niveau, die Freiwillige Feuerwehr Lennesrieth werde ein neues Feuerwehrhaus bekommen. Die schöne Landschaft rund um den Fahrenberg im Naturpark "Oberpfälzer Wald" verpflichte zur Unterstützung des Fremdenverkehrs, der allerdings in Einklang mit der Natur stehen müsse. Mindestens ebenso wichtig sei die Förderung der Wohnbebauung und Gewerbeansiedlung. Die zahlreichen Vereine in der Gemeinde stünden für ein intaktes Gesellschaftsleben, diese Leistung gelte es zu erhalten und wo möglich auszubauen. Mit Freude beobachte er die phantasievollen Anstrengungen der Landwirte, die vor allem im Bereich der Nutzung und Verwertung einheimischer Energieträger Pionierarbeit leisten würden. Zum Schluss ermunterte er die Gemeindebürger zur aktiven Mitarbeit in der Gemeindepolitik.

Nach dem Referat des Bürgermeisters stellte Hubert Stahl die 28 CSU-Kandidaten zur Marktratswahl vor. Er bezeichnete die Liste als ausgewogen, die alle Ortsteile der Gemeinde repräsentiere. Mit einem Durchschnittsalter von knapp 43 Jahren habe das Team Zukunft.

Landrat Simon Wittmann hatte 20 Kandidaten der CSU für die Kreistagswahl fast aus dem gesamten Landkreis mitgebracht. Die Kandidaten, unter ihnen die Bürgermeister Joschi Zilbauer aus Vohenstrauß und Johann Maurer aus Georgenberg, stellten sich jeweils selbst vor. Danach erläuterte der Landrat die Erfolgsbilanz im Landkreis. Als Beispiel nannte er die Investitionsbereitschaft der Firmen Witt und Constantia-Hueck sowie unzähliger weiterer Betrieb von Eschenbach bis Eslarn, die durch vorausschauende Maßnahmen in der Region ihre Zukunft sehen. Die touristische Erschließung werde laufend verbessert, im April 2008 werde er zusammen mit dem Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg den ersten Paneuropa-Radweg Europas von Prag nach Pilsen  eröffnen. Das Projekt "Naturpark Oberpfälzer Wald" bringe Millionen Zuschüsse in die Region. Zu bewundern sei die Phantasie der Landwirte bei der Erschließung neuer Einnahmequellen, insbesondere auf dem Energiesektor. Der kommunalen Selbstveraltung redete er uneingeschränkt das Wort.

Die Wahl von Josef Beimler zum Bürgermeister von Waldthurn vor 6 Jahren sei ein Glücksfall für Waldthurn gewesen und eine Erfolgsstory geworden. In Zeiten defizitärer kommunaler Haushalte habe er durch Hartnäckigkeit und unkonventionelle Ideen viele Investitionen in Waldthurn auf den Weg gebracht.

Mit dem Appell zu einem fairen Miteinander auch in Wahlkampfzeiten wurde die erste Wahlversammlung der CSU Waldthurn von Hubert Stahl beendet. An den voll besetzten Tischen wurde dann noch lange diskutiert.

Nächste Wahlversammlung: 27. Januar 2008 (Sonntag, 20:00 Uhr) beim Gipflwirt am Fahrenberg mit MdL Georg Stahl

CSU-Chef Hubert Stahl begrüsst viele Gäste.

Die Wirtsstube im Gasthaus Lindner ist überfüllt.

Sogar an der Theke werden Sitzplätze gefunden.

Mit Bildern werden Redebeiträge aufgelockert.

Bürgermeister Josef Beimler stellt sein Programm vor.

Unser Kandidat für den Kreistag: Alois Weig aus Ottenrieth.

Kreistagskandidaten aus den umliegenden Gemeinden stellen sich vor.

Hat viel Humor: Bürgermeister Joschi Zilbauer aus Vohenstrauß.

Nach der Versammlung werden intensive Diskussionen geführt...

...oder schöne Geschichten erzählt.