MdB Albert Rupprecht: "Josef Beimler, ein Mann mit Visionen!" - Wahlkampfabschluss der CSU im Schützenhaus Waldthurn

Waldthurn. Zur letzten Wahlversammlung der CSU konnte Vorsitzender Hubert Stahl erneut viele Zuhörer im Schützenhaus Waldthurn begrüßen. Für die letzten 6 Jahre könne eine sehenswerte Bilanz der politischen Arbeit präsentiert werden. Bürgermeister Josef Beimler will die erfolgreiche Arbeit mit Unterstützung aller Waldthurner fortsetzen. MdB Albert Rupprecht hob die guten Kontakte des Bürgermeisters zu vielen maßgeblichen Stellen in Politik und Wirtschaft hervor.

Die Arbeit der letzten Wahlperiode trage eindeutig die Handschrift von Bürgermeister Josef Beimler, so der Vorsitzende bei der Präsentation der Bilanz. Die CSU habe ihr Wahlprogramm aus dem Jahre 2002 zu fast 100 Prozent umsetzen können. Bei Abwasser und Trinkwasser hätten Beiträge und Gebühren teilweise gesenkt werden können, eine gesicherte Ent- und Versorgung seien langfristig gesichert. Mit Hilfe hoher Förderungen hätten viele gemeindlichen Tiefbauarbeiten in Waldthurn zum Abschluss gebracht werden können, als Beispiel nannte der Redner die Wegebaumaßnahmen zum Irlhof, nach Unterfahrenberg, in der Poststraße, Pleysteiner Straße, am Badhaus, am Hopfengarten, am Rathaus und zum Friedhof und in der Bernriether Straße. Bewährt habe sich die neue Bauhof- und Vereinshalle, durch die Installation einer Photovoltaikanlage sei hier dank der Anregung von Kreisrat Alois Weig eine günstige Finanzierung erreicht worden. Die ökologische Rückhaltung von Niederschlagswasser habe Überschwemmungen in Waldthurn vergessen gemacht.  In den Ortsteilen sei die Abwasserentsorgung geklärt, die Bürgen würden wissen, woran sie seien. Die Dorferneuerung laufe in der Gemeinde mit Einbindung des Hauptortes erst richtig an. Die vier gemeindlichen Feuerwehren seien angemessen ausgerüstet. Mit dem neuen Löschfahrzeug sei die Bedeutung der Waldthurner Wehr über die Gemeindegrenzen hinaus deutlich gestiegen. Für Gewerbsansiedlungen habe Josef Beimler und die CSU immer ein offenes Ohr. In den letzten Jahren seien in Waldthurn rund 4 Millionen Euro investiert worden. durch die Beharrlichkeit des Bürgermeisters wären hierbei 700.000.- Euro an Fördergeldern geflossen. Trotz der vielen Maßnahmen und der schlechten öffentlicher Haushaltslage wären seit Amtsantritt des Bürgermeisters im Jahre 2002 rund eine halbe Million Euro an Schulden abgebaut worden. Die Marktgemeinde Waldthurn habe wieder finanziellen Spielraum gewonnen.

Nach den Rechenschaftsbericht stellte Hubert Stahl die 28 CSU-Kandidaten zur Marktratswahl vor. Er bezeichnete die Liste als ausgewogen, die alle Ortsteile der Gemeinde repräsentiere. Mit einem Durchschnittsalter von knapp 43 Jahren habe das Team Zukunft. Erfreulich sei das Interesse der Jugend an der kommunalpolitischen Arbeit.

Bürgermeister Josef Beimler möchte das "schöne Amt" mit harten Einsatz zum Wohl der Bewohner gerne weiter ausüben. Die nachlassende Geburtenrate werde neue Herausforderungen für die Kinderbetreuungseinrichtungen bringen. Überlegungen zu Nutzungsanpassungen in den Bildungs- und Betreuungseinrichtungen müssten erlaubt sein. Die von der großen Politik versprochene Stärkung des ländlichen Raumes sei gerade für die grenznahen Gemeinden sehr wichtig. Ohne zusätzliche Förderungen würde sonst der Anschluss an die Metropolregionen nicht gelingen. Einen kleinen Hoffnungsschimmer gäbe es für den gemeindeeigenen Tiefbrunnen. Die aktuellen Nitratwerte wären rückläufig, vielleicht könne der Brunnen doch noch längere Zeit gehalten werden. In wenigen Tagen werde der Spatenstich für das neue Feuerwehrhaus in Albersrieth gemacht, parallel dazu sollen die Dorferneuerungsmaßnahmen in Albersrieth zum Abschluss gebracht werden. "Wir haben eine schöne Gemeinde", mit diesen Worten wolle er für die Tourismus rund um den Fahrenberg im Naturpark "Oberpfälzer Wald" werben. Mindestens ebenso wichtig sei die Förderung der Wohnbebauung und Gewerbeansiedlung. Die zahlreichen Vereine in der Gemeinde würden für ein intaktes Gesellschaftsleben sorgen, um die gute Zusammenarbeit in der Vereinsgemeinschaft werde Waldthurn beneidet.

Beim Referat von MdB Albert Rupprecht wurden bundespolitische Themen angeschnitten. Positive Auswirkungen hätten die wieder in Gang gekommenen verbesserten Förderbedingungen in der Grenzregion zu Tschechien. Waren Betriebsverlagerungen in die östlichen EU-Länder lange Zeit an der Tagesordnung, so würden nun auch Wiederansiedlungen in unserer Region die verbesserten Rahmenbedingungen ausdrücken. Den Waldthurner Bürgermeister bezeichnete er als einen Politiker mit Visionen. Wenn es um das Wohl der Marktgemeinde gehe, sei er "stur wie ein Ochse". Die politische Arbeit in Waldthurn werde in vielen Gemeinden als beispielgebend bezeichnet, "um die Waldthurner Verhältnisse" bendeiden Euch die Leute", so Albert Rupprecht.

In der Abschlussversammlung wurde von den Rednern der faire Umgang der Parteien und Gruppierungen im Waldthurner Wahlkampf gelobt. An der guten Zusammenarbeit solle auch nach dem Wahlsonntag festgehalten werden.